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10 nach 10 – Warum kleine Details im Verkauf den großen Unterschied machen

  • haraldkopeter
  • 19. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Hast du schon einmal bemerkt, dass nahezu alle Uhren in Werbeanzeigen exakt dieselbe Uhrzeit anzeigen? Meistens steht der Zeiger auf 10 nach 10 – oder ganz genau auf 10 nach 10 Uhr. Dieses kleine, scheinbar willkürliche Detail hat nichts mit Zufall zu tun. Ganz im Gegenteil: Es ist ein bewusst gesetzter psychologischer Trick, der zeigt, wie tiefgründig gute Verkaufsstrategien wirklich sind – und was du für dein Business daraus lernen kannst.



Die Zeigerstellung 10 nach 10 erzeugt beim Betrachter unbewusst ein Gefühl von Symmetrie, Ordnung und – ja, man glaubt es kaum – ein Gefühl von Freundlichkeit. Denn die Position der Zeiger wirkt wie ein Lächeln auf dem Ziffernblatt. Und genau das ist der Punkt: Lächeln verkauft. Diese Zeigerstellung wird seit Jahrzehnten von Händlern, Fotografen und Marketingexperten genutzt, um positive Emotionen auszulösen. Aber nicht nur das – sie lässt gleichzeitig das Markenlogo (meist unter der 12) und weitere Designelemente im unteren Drittel der Uhr frei sichtbar. Rein visuell wird die Bühne also für das perfekte Zusammenspiel aus Produktdesign und Markenbotschaft geschaffen.


Doch was hat das alles mit dir, deinem Business und deinem Verkauf zu tun?


Ganz einfach: Dieses kleine Detail erzählt eine große Geschichte. Und genau darin liegt die wahre Magie.


In der Verkaufspsychologie wissen wir schon lange, dass Menschen keine Kaufentscheidungen auf Basis von Fakten treffen. Sie kaufen nicht das beste Produkt – sie kaufen das, das sie am besten fühlen. Emotionen sind der Zündfunke, der die rationale Rechtfertigung nach sich zieht. Das bedeutet: Wenn du im Verkauf erfolgreich sein willst – egal ob du eine Dienstleistung, ein Produkt oder eine Idee verkaufst – dann musst du dort ansetzen, wo Entscheidungen wirklich entstehen: im Bauchgefühl deines Gegenübers.


Die 10 nach 10-Uhr ist ein Symbol für genau diesen Hebel: Sie zeigt uns, dass es die vermeintlich kleinen, unscheinbaren Entscheidungen sind, die in Summe eine große Wirkung entfalten. Und genau das lässt sich auf dein gesamtes Verkaufs- und Kommunikationsverhalten übertragen. Dein Angebot sollte nicht nur funktionieren – es sollte eine Geschichte erzählen. Es sollte auf den ersten Blick wirken wie ein „Ja“, wie ein inneres Lächeln beim Kunden, lange bevor du überhaupt über Preise, Features oder Vorteile sprichst.


Und hier kommt Storytelling ins Spiel – die Königsdisziplin im Verkauf. Denn was 10 nach 10 für die Uhr ist, ist eine gute Geschichte für dein Produkt. Sie macht es menschlich, greifbar, emotional aufladbar. Zahlen, Daten und Fakten erzeugen Reaktionen. Geschichten aber erzeugen Resonanz. Eine gute Geschichte bringt dein Angebot zum Leuchten – und lässt dein Gegenüber sich selbst darin wiedererkennen. Denn am Ende kauft niemand ein Produkt – sondern immer ein Gefühl.


Es geht nicht darum, dass du mit Storytelling übertreibst oder die Realität verzerrst. Es geht darum, den Menschen dort abzuholen, wo er sich wirklich entscheidet. In seinem Innersten. Stell dir vor, du erklärst dein Produkt nicht über technische Funktionen, sondern über den Moment, den es für deinen Kunden verändert. Nicht: „Unser Thermostat spart 13 % Energie im Jahr.“ Sondern: „Stell dir vor, du kommst im Winter heim, es ist angenehm warm, und am Ende des Monats hast du trotzdem weniger auf der Heizkostenabrechnung. Ganz ohne, dass du daran denken musst.“


So sprichst du in Bildern. Du erzeugst eine kleine Szene – wie 10 nach 10 auf dem Zifferblatt. Und du bleibst damit hängen. Genau das macht den Unterschied aus zwischen gehört und verstanden – zwischen bekannt und gekauft.


Ein weiterer psychologischer Effekt der 10 nach 10-Uhr ist übrigens die Assoziation mit Sympathie. Studien zeigen, dass Menschen ein freundliches Gesicht in einem runden Ziffernblatt erkennen. Wenn Zeiger nach unten zeigen – wie z. B. bei 8:20 – wirkt das wie ein trauriger oder müder Gesichtsausdruck. Auch das beeinflusst die Wahrnehmung unbewusst – aber spürbar.


Und genau das sollte dein Ansporn sein: Bring deine Marke, deine Kommunikation und deine Verkaufsgespräche zum Lächeln. Frag dich nicht nur: „Wie informiere ich meine Kunden?“ Frag dich lieber: „Wie bringe ich sie zum Fühlen, zum Staunen, zum Wiedererkennen?“ Denn in einer Welt, die von Informationen überflutet wird, gewinnen nicht die lautesten oder günstigsten Anbieter – sondern die, deren Botschaft sich emotional einprägt.


Darum: Schau dir deine Website, deinen Flyer oder dein nächstes Verkaufsgespräch durch die 10 nach 10-Brille an. Frag dich: Ist das ein Lächeln? Oder eher ein müdes Achselzucken? Strahlt dein Auftritt Wärme, Klarheit und Sympathie aus – oder wirkt er wie ein Montagmorgen ohne Kaffee?


Die Wahrheit ist: Es braucht oft gar nicht viel. Ein kleines Detail. Eine bessere Überschrift. Eine Geschichte. Ein Bild im Kopf deines Kunden.


Denn wie sagt Harald Kopeter so treffend?

Was du nicht verkaufst, verkaufen die anderen.

Und die erzählen vielleicht einfach eine bessere Geschichte – oder haben ihr Produkt auf 10 nach 10 gestellt.


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