Mehr Inhalte, bitte! Ganz sicher?

15. September 2020
Content ist king und Inhalte sind alles – das wissen wir schon seit geraumer Zeit und produzieren, was das Zeug hält. Aber ist mehr vom Guten immer besser?

Inhalte, Inhalte! So schallt es aus allen Ecken – alle sollen Inhalte produzieren, um gesehen zu werden, setzen auf Content, um bei Google besser gereiht zu werden und fühlen sich damit auf der sicheren Seite. Aber ist mehr vom Guten tatsächlich besser? Wenn wir schon so fragen, lautet die Antwort sicher nicht Ja – da haben Sie recht.

Die Sache mit Quantität und Qualität …

Spoiler: Es geht einmal mehr um Qualität statt Quantität. Denn mehr Inhalte bringen definitiv nicht mehr Klicks. Diese Rechnung ist einfach, aber leider eben nicht wahr und daher nicht zielführend für Ihr Unternehmen. Bleiben Sie also wachsam, wenn zu den zahlreichen News, Kommentaren, Reportagen und Analysen jede Eilmeldung rausgeschossen werden soll. Denn es lohnt sich, näher hinzuschauen und auch zu prüfen, ob dieser neue Inhalt auch relevant und qualitativ hochwertig ist.

Denn SEO bestimmt letztlich, ob Ihre Inhalte und damit Ihr Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Antwort auf die Frage, wie viele beziehungsweise welche Inhalte nun aus SEO-Sicht relevant sind, hat Martin Splitt von Google in einem Video der Google Webmasters zusammengefasst:

Aktualisieren ist besser als Duplizieren

Viele Unternehmen haben über die Jahre Inhalte, die immer wieder auf ähnliche oder sogar auf gleiche Weise wieder kommen. Wer Kosmetik produziert, hat im Spätsommer garantiert die besten Tipps für sonnengestresste Haut, die sich auf die kältere Jahreszeit gut einstimmen sollte. Wer nun glaubt, es sei besser, den bestehenden Artikel zu duplizieren und eventuell etwas umzuschreiben, wird nun von Splitt eines Besseren belehrt: Bei wiederkehrenden Themen erscheint ein solcher neuer Artikel – eigentlich wenig überraschend – wie ein Duplikat und wird SEO-mäßig also abgestraft und schlechter gereiht. Weil: Den gibt’s ja schon, was soll das?! Doppelter Inhalt ist irrelevanter Inhalt für Google (und nicht nur für Google).

Viel besser sei es also, den bestehenden Beitrag zu aktualisieren, dann gibt’s nur einen Artikel zu diesem einen Thema. Perfekt!
Inhalte zu produzieren, nur damit mehr Inhalt da ist, sei laut Splitt wenig zielführend. Denn viele Artikel zu einem speziellen Thema verbessern das Ranking in der Google-Suche definitiv nicht. Damit verliert man als Unternehmen bzw. Herausgeber sogar an Vertrauenswürdigkeit.

Über kurz oder lang

„Machen wir doch aus diesem umfangreichen Thema gleich drei Blogs!“ Kommt Ihnen bekannt vor? Erwischt. Ist doch toll, wenn man Inhalte in kleinen Portionen ausspuckt und serviert. Nein, ist es nicht. Denn damit produzieren Sie viel „light content“ – wie Google es nennt – und werden damit schlechter gereiht.

Nach dem eigenen Gefühl zu gehen und sich in die Lage des Lesenden zu versetzen, hilft meist, also auch hier: Überlegen Sie, wie brauchbar es bei einem speziellen Thema ist, einzelne Punkte zusammenzufassen. Übersichtliche Artikel, die ein größeres Thema Punkt um Punkt behandeln, kommen also gut an – nicht nur beim Publikum, sondern auch bei Google. Was die Leserschaft gut brauchen kann, wird belohnt, also ist es auch nicht zielführend, eine eigentlich rasch zu beantwortende Frage groß auszubauen, damit ein langer Artikel entsteht.

Nützlich oder nicht

Der Lesernutzen steht also definitiv im Mittelpunkt. Gut so! Und zwar gilt dieser Vorteil für beide Seiten: Nicht nur für die Leserschaft, die relevant, prägnant, ohne viel Blabla, aber ausreichend informiert werden will, sondern auch für die Contentproduzenten. Man darf gerne an sich selber Maß anlegen und Inhalte, die kurz und knackig transportiert werden können, auch ebenso abhandeln. Während komplexere Storys gerne ausholend behandelt werden dürfen, wenn das nützlich und praktikabel ist für die Adressaten, wenn das die Verständlichkeit und das Verständnis erhöht.

Eine „runde“, weil logische Sache. Wir wünschen Ihnen (weiterhin) ein gutes Händchen für Ihre Content-Erstellung und Ihre relevanten Inhalte.

 

 

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Beitragsbild: Gerd Altmann/Pixabay

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